Heutzutage haben die Tiermedizinische Fachangestellte eine immer wichtigere Rolle im Praxisalltag. Es ist daher notwendig, dass die TFA sich mit den neuesten Techniken vertraut machen können. Jetzt haben Sie die Möglichkeit Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten anhand dieser Fortbildung aufzufriscehn und zu erweitern.
Nehmen Sie nicht nur uns beim Wort!
Unsere Teilnehmenden und Vortragenden sind unsere besten Fürsprecher*innen. Sie sind es, die unserer Arbeit Sinn verleihen.
Kursdetails
Zusammenfassung der Module
01 - Prinzipien der Klinik
- Die Auswirkungen der Krankenhausgestaltung auf den Klinikbetrieb im Hinblick auf die Infektionskontrolle.
- Die Unterscheidung der Begriffe Desinfektion und Sterilisation, und Umsetzung dieser Techniken im chirurgischen und Krankenhausumfeld.
- Ein Überblick über die Organisation und Wartung des Operationssaals sowie die Bedeutung der chirurgischen Verhaltensetikette.
- Die Bedeutung der richtigen Auswahl, Vorbereitung, Lagerung und Verwendung von Operationsutensilien, einschließlich chirurgischer Instrumente und Abdecktücher.
- Demonstration aseptischer Techniken bei der Assistenz im Operationssaal, entweder als OP-Assistent oder als nicht steriler Assistent, durch entsprechende Handvorbereitung ( Handreinigung ?), und das korrekte Anlegen von Kitteln und Handschuhen.
- Verständnis der Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen (chirurgischer health & safety) im Operationssaal. Potenzielle Risiken und Gefahren im Operationssaal erkennen und wissen, wie diese Risiken reduziert werden können.
- Kenntnis über die Entstehung und Ausbreitung von Krankenhauskeimen und welche verschiedenen Infektionsarten es gibt.
02 - Prinzipien am Patienten
- Die Bedeutung der präoperativen Patientenbeurteilung und die Identifikation der am besten geeigneten Technik.
- Die Auswahl der am besten geeigneten Vorbereitung und die erforderliche Lagerung des Patienten für bestimmte chirurgische Eingriffe.
- Die Bedeutung von Pflegeplänen und deren Anwendung bei prä- und postoperativen Patienten.
- Die Rolle der Ernährung bei chirurgischen Patienten, die Vor- und Nachteile der enteralen und parenteralen Ernährung und Behandlung dieser Fälle in der Klinik.
- Die Bedeutung der Besitzerkommunikation im Zusammenhang mit stationären Patienten.
03 - Anästhesie
- Kenntnis des Säure-Basen-Haushaltes und praktische Anwendung von Blutprodukten sowie die Erklärung, wann verschiedene Infusionflüssigkeiten eingesetzt werden sollten.
- Die Berechnung des Flüssigkeitsbedarfes und der Infusionsgeschwindigkeit für alle Arten von Infusionen.
- Die Erklärung der Bedeutung von Patienteneinverständniserklärungen und Anästhesieprotokollen, und das korrekte Ausfüllen beider Formulare.
- Die Anwendung verschiedener Medikamente zur Präanästhesie, Einleitung und Erhaltung einer Narkose, und die Erläuterung der jeweiligen Vor- und Nachteile im Einzelfall.
- Kenntnis der verschiedenen Arten von Endotrachealtuben und deren Anwendung, sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile; und die Durchführung der Intubation an einfacheren und schwierigeren Patienten.
- Kenntnisse der Narkoseüberwachung vom Basiswissen bis hin zu fortgeschritteneren ( komplexeren ?) Überwachungsmethoden, einschließlich der Vor- und Nachteile der Multiparameterüberwachung.
- Beschreibung und Erklärung normaler und abnormaler Messungen beim Pulsoximeter und beim Capnographen, sowie die Massnahmen zur Verbesserung der Werte
04 - Analgesie
- Verständnis der Pathophysiologie von Schmerzen und Identifikation von Schmerzen bei verschiedenen Spezies mithilfe von Schmerzbewertungsmethoden (pain scores).
- Kenntnisse der verschiedenen Analgetikaklassen, einschließlich Opioide, NSAR, Lokalanästhetika und andere Wirkstoffe, sowie deren Pharmakologie.
- Verständnis der Anwendung von präemptiven und multimodalen Ansätzen in der Analgesie.
- Praktische Fähigkeiten im Anlegen von Venenzugängen, einschließlich der zentralen Venenkatheter.
- Identifikation geeigneter Analgetika für die CRI-Anwendung, wann und wie diese eingesetzt/überwacht werden sollten, sowie Durchführung einer CRI-Berechnung.
- Kenntnisse über verschiedene Lokalanästhesietechniken sowie welche chirurgischen Fälle von deren Einsatz profitieren.
- Praktische Fähigkeiten in der sicheren Verabreichung von Lokalanästhetika mittels transkutaner elektrischer Nervenstimulation.
05 - Bildgebung
- Am Ende des Moduls sollten die Teilnehmer in der Lage sein:
- Die verschiedenen verfügbaren Röntgentechniken, ihre Vor- und Nachteile sowie ihren Einsatz in bestimmten Situationen zu erklären.
- Die Qualität von Röntgenbildern zu bewerten, um sicherzustellen, dass diagnostische Röntgenbilder für die Interpretation zur Verfügung stehen, und Ihre grundlegende Filmbefundung zu verbessern, indem Sie radiologische Artefakte und Fehler identifizieren.
- Kontrastmitteluntersuchungen durch zu sehen, und mit ihrer Anwendung und den dafür erforderlichen Geräten vertraut sein.
- Die Prinzipien der Ultraschallbildgebung zu verstehen und mit der Vorbereitung und Wartung des Ultraschallgeräts und der Sonden vertraut sein.
- Die für ultraschallgeführte Verfahren benötigten Geräte und Materialien zu benennen.
- Die Prinzipien des FAST-Scannings zur Triage von Notfällen anzuwenden.
- Weitergehende bildgebende Verfahren (CT/MRT und Szintigraphie) zu erklären und ihre Anwendung in der Diagnose und Überwachung medizinischer Fälle zu kennen.
06 - Orthopädische Operationen, Ausrüstung und Rehabilitation
- Vertiefung des Wissens über ein breites Spektrum orthopädischer Geräte, einschließlich grundlegender Instrumente, Platten-Sets, externer Fixateur-Sets, Gelenkchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Arthroskopie.
- Vertiefung des Verständnisses für die Verwendung, Pflege und Wartung orthopädischer Geräte, um die Qualität und effiziente Bestandskontrolle in Ihrer Klinik zu gewährleisten.
- Ein Überblick über die verschiedenen Frakturarten und deren Behandlungsmöglichkeiten, einschließlich der Vorder- und Hintergliedmaßen sowie des Schädels.
- Verständnis der Prinzipien und Mechanismen spezifischer gelenkchirurgischer Eingriffe, einschließlich Gelenkersatzoperationen.
- Verständnis der Pathophysiologie verschiedener Wirbelsäulenerkrankungen und der zu ihrer Behandlung erforderlichen spezifischen chirurgischen Verfahren.
- Kenntnisse der Vor- und Nachteile verschiedener Rehabilitationstechniken und deren Bedeutung für den Patienten nach bestimmten chirurgischen Eingriffen.
07 - Weichteilchirurgie
- Verständnis der Prinzipien der Operationstechnik die für ein gutes Operationsergebnis sorgen.
- Kenntnisse der Faktoren, die die Wahl des Nahtmaterials beeinflussen.
- Wiederholung der wichtigsten Pfade der Blutgerinnung und Kenntnis der Möglichkeiten zur Blutungskontrolle während einer Operation.
- Demonstration guter Kenntnisse der geeigneten chirurgischen Instrumente für verschiedene Weichteiloperationen durch Vertrautheit mit der Nomenklatur und der Handhabung der Instrumente.
- Verständnis der Pathophysiologie des Magen-Darm-Traktes und der notwendigen Schritte zur Optimierung der Operationsergebnisse und Minimierung von Morbidität und Mortalität.
- Beschreibung der Pathophysiologie verschiedener chirurgischer Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, deren Behandlungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Komplikationen, einschließlich der Peritonitis.
- Vertrautheit mit Operationen im Kopf-Hals-Bereich, einschließlich der OPs zum Brachyzephalen obstruktiven Atemwegssyndrom, Maxillektomie/Mandibulektomie, TECA-LBO und Augenchirurgie.
- Verständnis der Pathophysiologie der Pyometra und Diskussion der Behandlungsmöglichkeiten.
- Praktische Demonstration der richtigen Handhabung, Wartung und Aufbewahrung von endoskopischen Operationsinstrumenten für Laparoskopie/Thorakoskopie.
- Kenntnisse von Nahtmustern und -techniken
08 - Chirurgische Komplikationen und Wundversorgung
- Kenntnisse zur Entnahme, Analyse und Handhabung von Gewebeproben, um die Diagnosechancen zu maximieren und das Risiko verlorener oder nicht diagnostischer Proben zu minimieren.
- Vertrautheit mit der Früherkennung möglicher chirurgischer Komplikationen und Kenntnisse zu deren Minimierung.
- Weiterentwicklung Ihrer Fähigkeiten im Umgang mit chirurgischen Komplikationen.
- Vertiefung Ihres Verständnisses des Wundmanagements, um auch anspruchsvollere Fälle sicher behandeln zu können.
- Verständnis der Bedeutung eines angemessenen postoperativen Managements nach der Entlassung und diesbezügliche Kommunikation mit dem Patientenbesitzer.
- Verständnis der Bedeutung von Qualitätsmanagement in einer Tierarztpraxis.
Qualifikationen
Gebühren
4,799.00€
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