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Veterinärkurs

Diagnostik und Therapie von Huferkrankungen beim Pferd

ISVPS General Practitioner Certificate (GPCert)

18 Module (6 Praktische Übungen)
Online / Tierklinik Lüsche
General Practitioner Certificate in Equine Podiatry GPCert(EqPod)

Programm

Das interdisziplinäre Zertifikatsprogramm „GPCert Podiatry“ vermittelt Tierärzt:innen und Hufschmieden fundiertes Wissen rund um den Huf: von der Anatomie über Bildgebung und Biomechanik bis hin zur Therapie komplexer Pathologien. Dabei lehren nationale und internationale Top-Referent:innen – einige der renommiertesten Expert:innen, mit denen man in diesem Fachgebiet lernen kann.
In 12 intensiven Online-Modulen und 6 hochpraktischen Präsenztagen werden sowohl theoretisches Fachwissen als auch handwerkliche Fertigkeiten auf neuestem Stand vermittelt.

Das Programm richtet sich vorrangig an Tierärzt:innen mit besonderem Interesse an Podologie, orthopädischer Therapie und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Hufschmiedehandwerk. Auch Hufschmiede sind herzlich willkommen – sowohl bei den praktischen Präsenzveranstaltungen als auch bei den Online-Modulen.

Sie erhalten ein entsprechendes Teilnahmezertifikat, auch wenn das ISVPS-Zertifikat ausschließlich Tierärzt:innen vorbehalten ist. Die Fortbildung lebt vom Austausch zwischen Berufsgruppen.

Egal ob Rehe, Röntgen, Keratom oder Klebebeschlag: Dieses Curriculum macht Sie fit für den podologischen Alltag – fundiert, praxisbezogen und mit Blick aufs Ganze.

Sie möchten einen tieferen Einblick in das Programm erhalten?
Hier können Sie sich kostenfrei das Webinar "Einblicke und Ausschnitte aus der Welt der Huforthopädie" mit PD Dr. Jenny Hagen und Björn Freese ansehen:

Dieser Kurs beinhaltet

Die Huforthopädie ist ein komplexer und stetig wachsender Bereich der Veterinärmedizin, der besondere Fachkenntnisse und kontinuierliche Fortbildung erfordert.

Es ist eine Herausforderung, den Überblick über die neuesten Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten zu behalten, insbesondere im Hinblick auf die Biomechanik und Pathologien des Hufes. Durch eine strukturierte Kursgestaltung wird gewährleistet, dass Tierärztinnen und Tierärzte ihre Kenntnisse in den entscheidenden Bereichen der Huforthopädie auf dem neuesten Stand halten können. Der praxisorientierte Ansatz, der durch Fallbeispiele und interaktive Lernmethoden unterstützt wird, erleichtert das Verständnis und die alltäglich gründliche Behandlung.

Mehr Informationen gewünscht?

Nehmen Sie nicht nur uns beim Wort!

Unsere Teilnehmenden und Vortragenden sind unsere besten Fürsprecher*innen. Sie sind es, die unserer Arbeit Sinn verleihen.

Garrick Ponte

Garrick Ponte

BVSc GPCert(SAM) MRCVS

Der Unterricht bei Improve ist hervorragend und ich konnte das Gelernte gleich in die Praxis umsetzen. Es sind nicht nur die Vorlesungen selbst, sondern auch die praktische Arbei t direkt im Anschluss, auf die es letztendlich ankommt. Aus diesem Grund … Mehr erfahren

Ben Gamsa

Ben Gamsa

BVM&S GPCert(SAS) MRCVS

Dank des Unterrichts bei Improve kann ich Operationen in der eigenen Praxis durchführen und muss die Patienten nicht an andere Praxen überweisen. Ich habe viele neue Techniken gelernt und konnte meine Kenntnisse und Kompetenzen erweitern und an Mitarbe … Mehr erfahren

Kursdetails

Zusammenfassung der Module

6 Praktische Übungen
01 - Anatomie der distalen Gliedmaße und der Hufkapsel
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Ohne anatomisches Fundament kein funktionelles Verständnis: In diesem Modul tauchen wir tief in die Strukturen des distalen Gliedmaßes ein. Welche Rolle spielen Knochen, Gelenke, Sehnen, Bänder, Gefäße und Nerven?

Wie ist die Hufkapsel aufgebaut – makroskopisch wie mikroskopisch – und was bedeutet das für die Praxis?

Wir zeigen, wie man mithilfe von Hoof Mapping äußere Merkmale mit inneren Strukturen verknüpft.

Dieses Wissen ist nicht nur für die Diagnostik unerlässlich, sondern auch Grundlage jeder therapeutischen Maßnahme.

Die Verknüpfung von Anatomie und Hufpflege bildet den roten Faden für alle folgenden Module.

Auch der Austausch zwischen den Disziplinen wird durch das gemeinsame anatomische Verständnis gestärkt. ​​​​​​

Christoph Mülling
Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
02 - Physiologie und Biomechanik des Hufs
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Was bewegt den Huf? In diesem Modul geht es um das Zusammenspiel von Anatomie, Hufmechanismus und Bewegungsabläufen.

Sie lernen, wie die Stellung des Hufs Einfluss auf das Bewegungssystem hat, wie die venöse Hufpumpe funktioniert und welche Effekte verschiedene Bearbeitungsformen auf die Biomechanik des Pferdes haben.

Eine fundierte statische und dynamische Beurteilung steht am Anfang jeder korrekten Diagnose.

Dabei geht es nicht nur um den Huf, sondern um die gesamte Bewegungskette – vom Boden bis zum Rücken.

Wer Pferde „lesen“ will, muss lernen, ihre Bewegungen zu interpretieren. 

Janis Neurand
Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
03 - Grundlagen des Hufbeschlags
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Wie funktioniert ein Beschlag eigentlich genau?

Dieses Modul gibt eine Einführung in die Grundlagen der Hufbearbeitung und des Hufschutzes.

Vom klassischen Eisen bis hin zu modernen Kunststoff- und Klebebeschlägen – wir beleuchten Materialien, Techniken und die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Neben technischen Aspekten wird auch die Bedeutung des passenden Materials für den individuellen Huf und Bewegungsablauf diskutiert.

Die Teilnehmenden lernen, was praktikabel und sinnvoll ist. Ziel ist es, eine gemeinsame Sprache zwischen Tierärzten und Hufschmieden zu etablieren. 

Janis Neurand
Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
04 - Beurteilung von Hufen und Gliedmaßen - Praxis
Praxismodul
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Tierklinik Lüsche

Wie sieht ein gesunder Huf eigentlich aus – und was ist noch normal?

An diesem ersten Praxistag wird der geschulte Blick trainiert: Stellung, Form, Qualität und Symmetrie der Hufe sowie der gesamten Gliedmaßen werden gemeinsam analysiert.

Sie lernen, wie sich Exterieur und Belastung auf die Hufstruktur auswirken und welche Tools zur standardisierten Beurteilung zur Verfügung stehen.

Mit Hilfe von Fotodokumentation und Skizzen wird das Auge für Details geschärft.

Ziel ist es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und korrekt einzuordnen – als Basis jeder fundierten Diagnostik. Hoof Mapping wird hier erstmals praktisch angewendet.

Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
Manuel Naber
05 - Anatomie, Präparation und Hufbearbeitung - Praxis
Praxismodul
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Tierklinik Lüsche

Materialwissenschaft: Ron Alders / Manuel Naber?  

An echten Präparaten wird die Theorie lebendig: Dieser Tag steht ganz im Zeichen des "Begreifens" – im wahrsten Sinne. Gemeinsam präparieren wir anatomische Präparate und gewinnen Einblicke in innere Strukturen, die im klinischen Alltag oft verborgen bleiben.

Wie sieht die Lederhaut wirklich aus? Wo verlaufen Gefäße und Sehnen? Im Anschluss folgt die praktische Bearbeitung von Kadaverhufen. Hier können verschiedene Schnitttechniken, Werkzeuge und Bearbeitungsstrategien ausprobiert werden.

Ergänzt wird der Tag durch eine Einführung in Materialkunde: Kleber, Kunststoffe und Beschlagmaterialien im direkten Vergleich. 

Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
Manuel Naber
06 - Bildgebende Diagnostik
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Was man nicht sieht, kann man nicht behandeln – aber wie sieht man es richtig?

In diesem Modul werden verschiedene bildgebende Verfahren wie Röntgen, Venenkontrastdarstellung (Venogramm), CT und MRT praxisnah vorgestellt.

Fallbeispiele und Interpretation der Bilder stehen dabei im Fokus, ebenso wie technische Tipps zur korrekten Anfertigung der Aufnahmen.

Gerade in der Hufdiagnostik entscheidet oft die richtige Projektion über die Aussagekraft der Bilder.

Wir zeigen, wie man die Bildgebung sinnvoll mit klinischen Befunden verknüpft.

Auch die Grenzen der einzelnen Verfahren werden offen diskutiert. 

Dagmar Berner Dr. med. vet, MRCVS, FTA für Pferde, Dipl. ECVDI
Ramon Batalla
07 - Pathologien I – Fohlen und junge Pferde
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Schon bei jungen Pferden zeigen sich viele Probleme – man muss sie nur erkennen.

Dieses Modul widmet sich den typischen Erkrankungen und Fehlstellungen bei Fohlen und Jungpferden.

Vom Bockhuf bis zu Achsabweichungen wie Carpus valgus – wir zeigen, wie man frühzeitig therapiert, differenziert diagnostiziert und den richtigen Weg in die Zukunft lenkt.

Besonders wichtig: das Zusammenspiel aus Orthopädie, Zuchtberatung und Haltungsmanagement.

Frühzeitig erkannte Veränderungen können mit einfachen Mitteln korrigiert werden – wenn man weiß, worauf zu achten ist.

Der richtige Zeitpunkt für Intervention ist oft entscheidend. 

Charlotte von Zadow
Melanie Striebinger
08 - Hufbeschläge für orthopädische Patienten
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Orthopädischer Beschlag ist viel mehr als ein Spezialfall – er ist essenzieller Bestandteil der Rehabilitation.

In diesem Modul werden unterschiedliche Strategien vorgestellt, wie Beschläge individuell an den Heilungsverlauf angepasst werden können.

Risiken, Möglichkeiten und Entscheidungsfindung im Team (Tierarzt–Hufschmied–Besitzer) stehen im Mittelpunkt.

Es geht nicht um ein „Schema F“, sondern um maßgeschneiderte Lösungen für jeden Patienten. Fallbeispiele zeigen, wie dynamisch sich Rehaverläufe entwickeln können – und welche Beschläge wann sinnvoll sind.

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die langfristige Therapieplanung zu schaffen. 

Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
Manuel Naber
09 - Weiterführende Biomechanik
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Die Biomechanik endet nicht am Huf: Wir betrachten die Gesamtbewegung des Pferdes im Zusammenhang mit Hufstellung und Beschlag.

Welche Auswirkungen haben asymmetrische Hufe, natürliche Schiefe oder falsch angepasste Eisen?

Dieses Modul bringt Biomechanik auf das nächste Level – mit Videobeispielen und vielen Aha-Momenten.

Dabei geht es nicht nur um die Theorie: Es wird konkret gezeigt, wie sich Bewegungsmuster ändern lassen – durch gezielte Bearbeitung oder Beschlag.

Auch die natürliche Lateralisierung der Pferde wird thematisiert.

Ein Muss für alle, die die Zusammenhänge zwischen Huf und Gesamtbewegung verstehen wollen. 

Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
Nadine Blum FTÄ für Pferde und Chiropraktik (A), Oberärztin Orthopädie und Rehabilitationsmedizin
10 - Objektive Gangbildanalyse
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Die Technik hält Einzug in die Hufdiagnostik: Ganganalyse mit System.

Werkman Black, Sleip, Qualisys – was leisten diese Tools, wo sind ihre Grenzen, und wie lassen sich die Ergebnisse praktisch nutzen?

Ein Modul für alle, die den Blick fürs Detail schärfen und Daten mit klinischem Auge interpretieren möchten.

Neben der Theorie werden auch Praxisbeispiele und Live-Demos besprochen.

Ziel ist ein reflektierter Einsatz der Systeme – als Ergänzung, nicht als Ersatz für die klinische Einschätzung.

Daten sollten gelesen und im Kontext verstanden werden. 

Aagje Hademann
Lars Roepstorff
11 - Barhufbearbeitung, Verbände und Hufgips - Praxis
Praxismodul
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Tierklinik Lüsche

Dieser Praxistag vereint Handwerk, Medizin und Kreativität. Es geht um die korrekte und situationsgerechte Barhufbearbeitung – mit besonderem Augenmerk auf Balance und funktionelle Form. Zusätzlich werden verschiedene Techniken der Hufverbandanlage vermittelt, vom einfachen Polsterverband bis hin zum stabilisierenden Gipsverband.

Auch der Colleoni-Test wird praktisch geübt und hilft, die Belastungsschmerzhaftigkeit besser zu beurteilen.

Anhand von Fallbeispielen und Trainingshufen können die Teilnehmer:innen unterschiedliche Situationen durchspielen.

Ein Tag, der den Praxisalltag spürbar erleichtert. 

Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
Nadine Blum FTÄ für Pferde und Chiropraktik (A), Oberärztin Orthopädie und Rehabilitationsmedizin
12 - Objektive Ganganalyse und Bildgebung - Praxis
Praxismodul
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Tierklinik Lüsche

Bewegung sichtbar machen – und zwar messbar: Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Technik.

Die Teilnehmenden lernen verschiedene Systeme der objektiven Ganganalyse kennen und dürfen diese direkt am Pferd ausprobieren.

Parallel werden radiologische Techniken wie Venogramm und Hufmapping in der Praxis geübt.

Wie gelingen saubere Aufnahmen? Wie interpretiere ich sie richtig? Der Mix aus digitaler Diagnostik und klassischer Technik eröffnet neue Blickwinkel auf Bewegungsmuster, Fehlstellungen und Therapieplanung.

Auch der Umgang mit Live-Daten und die patientenorientierte Auswertung werden thematisiert. 

Björn Freese
Jenny Hagen Dr. habil. med. vet, PD
13 - Pathologien II – Abszesse, Strahlfäule & Co.
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Wenn der Huf drückt: In diesem Modul stehen akute und chronische Erkrankungen der Hufkapsel im Fokus.

Hufabszesse, Strahlfäule, Hufkrebs, Quetschungen oder Verletzungen – was tun, wenn’s ernst wird? Behandlungskonzepte, Differenzialdiagnosen und praktische Tipps machen dieses Modul zu einem Muss für die tägliche Praxis.

Auch der Umgang mit Rezidiven und chronischen Verläufen wird beleuchtet.

Der Fokus liegt auf realistischen Therapieoptionen, auch unter schwierigen Bedingungen.

Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit den häufigsten, aber oft komplexen Hufproblemen zu gewinnen. 

Scott Morrison
14 - Pathologien III – Fremdkörper, Keratome, Hufspalten
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Wenn die Hufwand zur Schwachstelle wird: In Modul 10 geht es um schwerwiegende, oft chirurgisch zu behandelnde Erkrankungen wie Keratome, Nageltrittverletzungen, Hufspalten und Ballenverletzungen.

Welche Diagnostik ist notwendig, welche Therapien haben sich bewährt – und wann wird es ein Fall für den OP?

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der postoperativen Versorgung und der Zusammenarbeit mit dem Hufschmied.

Auch chronische Verläufe und Rückfälle werden thematisiert.

Ziel ist es, durch rechtzeitiges Handeln schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden. 

Christoph Lischer
15 - Hufrehe I – Pathophysiologie & Management
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Die Hufrehe gilt als gefürchtete Diagnose – dieses Modul zeigt, wie man sie besser versteht.

Von der Pathophysiologie bis zum Management beleuchten wir endokrinologische Zusammenhänge, Fütterung, Haltung und erste Bearbeitungsansätze.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem frühzeitigen Erkennen und Einschätzen des Krankheitsverlaufs.

Wie entsteht Rehe überhaupt – und wie unterscheidet man akute von chronischen Fällen? Neben der klinischen Diagnostik geht es auch um die Kommunikation mit Besitzern in Notfallsituationen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Akuttherapie: Welche Maßnahmen sind in den ersten Stunden entscheidend, um die Schwere des Verlaufs zu beeinflussen? Kühlung, Schmerzmanagement, Ruhigstellung und erste Bearbeitungsschritte werden praxisnah vermittelt.

Prävention ist dabei genauso wichtig wie Therapie. 

Christopher Pollitt
Florian Frers PhD Dipl. ECEIM
16 - Hufrehe II – Therapie & Spezialbeschläge
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Wenn Rehepatient:innen langfristige Versorgung brauchen: In Modul 12 werden verschiedene Beschlagsoptionen für chronische Fälle vorgestellt – inkl. Techniken wie tiefer Beugesehnenschnitt und Pin-Casting.

Therapieplanung, Prognoseeinschätzung und chirurgische Optionen stehen im Fokus.

Dieses Modul verknüpft Theorie und Praxis und zeigt, wie schwierig, aber auch lohnend die Versorgung dieser Patienten sein kann.

Es werden Entscheidungshilfen an die Hand gegeben, um sinnvolle therapeutische Wege zu finden.

Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit steht im Fokus – denn Rehe ist immer Teamarbeit. 

Raul Bras
17 - Holzclogs und Klebebeschläge - Praxis
Praxismodul
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Tierklinik Lüsche

Der fünfte Praxistag widmet sich besonderen Formen des Hufschutzes: Holzclogs, Klebebeschläge und individuell angepasste Kunststofflösungen stehen im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, verschiedene Modelle auszuprobieren – sowohl am Kadaverhuf als auch beim Live-Pferd.

Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Timing: Wann ist welches System geeignet? Wie stabilisieren wir – wie entlasten wir? Zudem werden Verklebetechniken Schritt für Schritt erklärt und geübt.

Ein kreativer, handwerklich fordernder Tag, der moderne Alternativen zum klassischen Beschlag eröffnet. 

Björn Freese
Charlotte von Zadow
Ronald Aalders LLM; Hufschmied
18 - Chirurgische Techniken & Beschlagsdemonstrationen - Praxis
Praxismodul
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Tierklinik Lüsche

Der krönende Abschluss des praktischen Teils: An diesem Tag wird’s chirurgisch und technisch anspruchsvoll.

Es werden chirurgische Eingriffe wie die tiefe Beugesehnentrennung (DDFT-Tenotomie) und die Entfernung von Keratomen demonstriert und besprochen.

Die Teilnehmenden können bei der OP-Planung mitdenken, präoperative Befunde interpretieren und postoperatives Hufmanagement diskutieren.

Zusätzlich gibt es Live-Demonstrationen zu Spezialbeschlägen – mit Fokus auf laminitische Hufe, postoperative Versorgung und besondere Belastungssituationen.

Ein hochintensiver Tag für alle, die Theorie in echte Therapie umsetzen wollen. 

Björn Freese

Qualifikationen

General Practitioner Certificate (GPCert)

Diese Fortbildung wird von der ISVPS anerkannt und erlaubt den Erhalt von einem General Practitioner Certificate

Unser Zentrum für klinische Exzellenz

Entdecken Sie das neue Improve Veterinary Education Trainingszentrum mit zwei chirurgischen Wetlabs und drei Vorlesungsräumen.

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